Generation Deutschland

Transkript

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00:00:06: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge und zu allerletzten Folge dieser Staffel.

00:00:12: Ja, was soll ich sagen?

00:00:15: Es ist tatsächlich das Staffelende, was tatsächlich spontan ist, weil es handelt sich hierbei um eine Spezialfolge und das ganze Thema betrifft uns alle, vielleicht in irgendeiner Form.

00:00:27: Hat euch interessiert bzw.

00:00:29: ihr hattet damit schon mal Kontakt damit und das ist das Thema Moring.

00:00:32: Und dazu habe ich mir tatsächlich nochmal Gedanken gemacht und habe mir Maurizio eingeladen aus Tato, mit dem wir heute hier ein bisschen darüber sprechen werden.

00:00:40: Hallo Maurizio!

00:00:42: Ja, du hast eine interessante Story mitgebracht, damit hätte ich auch selbst im Leben nicht gerechnet, das denkt ihr wahrscheinlich auch alle nicht.

00:00:49: Wenn ihr euch das Bild anguckt, das Titelbild, das Coverbild, du bist kein Mobbing-Opfer in der Hinsicht, sondern ein Mobbing-Täter.

00:00:57: Genau.

00:00:57: Genau, das warst du damals.

00:00:59: Und da möchten wir gerne wissen, wie hat das bei dir alles angefangen?

00:01:03: Ja, ich habe zu Hause viele Probleme gehabt auf jeden Fall.

00:01:08: Und auch mit meinem Vater, der jetzt auch nicht mehr bei uns lebt oder wohnt.

00:01:14: Und von ihm habe ich viel mitgenommen und bin dadurch nicht so lieber Junge geworden, sage ich jetzt mal.

00:01:22: Und dann habe ich angefangen, das ging schon ab der Grundschule erste Klasse los, Kinder zu mobben.

00:01:29: Okay.

00:01:30: Und hast du dich in diesem Moment gut gefühlt?

00:01:33: Ja, also das war so ein Art Hobby für mich, sage ich jetzt mal.

00:01:37: Und ja genau, es hat mir einfach Spaß gemacht in damals.

00:01:42: und ja.

00:01:43: Okay, ich verstehe.

00:01:44: Aus der Familien-Situation heraus wurdest du zu jemanden, der eigentlich sozusagen richtig ekerf werden konnte?

00:01:51: Ja genau.

00:01:52: Also... Okay,

00:01:53: erzähl uns doch mal von deinen Taten, die du, wie du rangegangen bist, wie du die Pläne geschmieden hast, wie du die ausgeführt hast und worauf sich das Ganze dann ausgewirkt hat auf dein Leben.

00:02:04: Ja.

00:02:05: Also was Thema Planung angeht, habe ich mir einen Tag oder einen Tag vorher am Abend immer Gedanken gemacht, wer nervt mich gerade richtig und wer ist nicht so beliebt in der Schule, weil die sind immer einfach gewesen.

00:02:22: runter gemacht zu werden und so weiter.

00:02:24: und da konnte man sagen, ich mag eh jemand und weiß ihnen nicht was.

00:02:28: Und ich habe versucht trotzdem einen relativ guten Ruf in der Schule zu haben, um dass ich vielleicht auch mal Leute haben, die mich unterstützen, wenn ich ein Kind maube.

00:02:36: Und ja, genau, also dann habe ich mir abends Gedanken gemacht, wie beliebt und was kann ich da an den Kopf werfen und wie kann ich ihm Angst machen und so weiter und so fort.

00:02:46: Und ja,

00:02:48: ich verstehe.

00:02:50: Wie viel Ärger hast du in dieser Schule bekommen oder in deiner Schule dafür damals?

00:02:53: Wie bzw.

00:02:54: wie wurde das Ganze dann auch behandelt?

00:02:57: Ja, ich habe sehr viel Ärger bekommen.

00:03:00: Meine Mutter hat auch richtig viel Stress mit mir gehabt.

00:03:02: Die musste mich dann immer von der Schule abholen und so weiter.

00:03:05: Ich war ganz oft Sekretariat und so weiter und so fort und wurde von der Schule suspendiert mal für drei Tage und so weiter und so fort.

00:03:14: Oder mal für eine Woche, je nachdem wie schlimm das war, was ich gemacht habe.

00:03:18: viele Elterngespräche hatte, meine Mutter.

00:03:21: Und genau, ich wurde dann zur dritten Klasse, sind wir dann umgezogen.

00:03:27: Dann bin ich in eine neue Schule gekommen, da ging es auch direkt weiter.

00:03:30: Das hat damit nicht aufgehört.

00:03:32: Und ja, von der ersten zur dritten, da war ich in Zehndorf in der Schule.

00:03:37: Die haben dann nicht so viel gegen gehendet, die haben einfach nur dann suspendiert und so weiter.

00:03:42: Und die Schule, die ich dann gekommen bin.

00:03:45: habe ich dann das erste mal einen Betreuer bekommen, der die ganze Zeit bei mir war, also neben mir saß im Unterricht und so weiter.

00:03:55: Ich verstehe.

00:03:56: Hast du jemals daran geglaubt, als kleines Kind bzw.

00:04:01: als du eingeschult wurdest, dass du jemand bist, der dafür der Ausschlaggebende Grund ist, dass Leute nicht zur Schule gehen wollen?

00:04:09: oder warst du eher in der ersten Klasse zum Beispiel selbst so?

00:04:11: Ich hoffe, dass sie mich alle mögen.

00:04:13: Ja, natürlich bin ich in die Schule gegangen und wollte immer der sein, den alle mögen.

00:04:20: Und ich hatte auch viele Freunde und so weiter, aber trotzdem habe ich mir halt die, die halt nicht so viele Freunde hatten immer zum Abfall genommen.

00:04:28: Und das kam so Mitte, sechste Klasse, dass es richtig losging, weil da der Stress mit meinem Vater am meisten war.

00:04:35: Und dann ging es halt richtig los.

00:04:38: Also am Anfang... hab ich nicht, ich hab nicht direkt angefangen zu mobben, sag ich jetzt mal, sondern habe, also es kam dann mit der Zeit und so weiter und sofort und hat dann halt nicht mehr aufgehört.

00:04:49: Okay.

00:04:51: Was war so das Schlimmste, was du einem Schüler, einer Lehrerin oder einer Person angetan hast in dieser Zeit?

00:04:57: Das

00:04:57: aller Schlimmste.

00:04:58: Es gibt halt viele sehr, sehr schlimme Sachen.

00:05:01: Wir haben ganz viel Zeit.

00:05:04: Ein Beispiel.

00:05:05: Du hast ja Lehrerin gesagt.

00:05:08: war ich im Secretariat und habe dann die im Secretariat die Lehrerin, habe ich dann angefangen mit Gegenständen zu bewerfen und mit voller Kraft natürlich und die ist dann natürlich rausgegangen und hat dann wo ich eingeschlossen in dem Zimmer bis halt meine Mutter gekommen ist um mich abzuholen.

00:05:30: Das war einer der krassesten Sachen.

00:05:32: Wie hat deine Mutter darauf reagiert?

00:05:33: Meine Mutter war immer, also zu Hause gab es gar nichts für mich.

00:05:37: Die hat voll die Erziehung durchgezogen.

00:05:39: Man musste irgendwie, dass es sich bessert.

00:05:42: Zu Hause, muss man sagen, war ich immer ganz lieber.

00:05:46: Also, das hat sich deswegen niemand aus meinem Freundschaftskreis, Familienkreis, hat verstanden, warum ich in der Schule einen ganz anderer Mensch war als... wenn ich jetzt draußen außerhalb der Schule mache.

00:06:00: Also in der Schule, wie gesagt, immer gemobbt und so weiter und so fort und gemacht, was ich halt wollte.

00:06:09: Und wenn ich jetzt zu Hause zum Beispiel habe oder so, da hatte ich meine Freunde und bin ganz normal mit denen klargekommen.

00:06:15: Und wenn da mal andere dazu gekommen sind, damals natürlich auch im Spielplatz, habe ich da auch nicht direkt angefangen, die zu mobben und weiß ich nicht was.

00:06:22: Die sind dann einfach damit dazu gekommen, ein bisschen Fußball gespielt.

00:06:25: Also halt ein ganz anderer Mensch.

00:06:28: Und ja, genau.

00:06:32: Hast du manchmal dich auch in die Rolle packen können?

00:06:35: wo du selbst derjenige bist, der das Opfer ist.

00:06:39: Sag mal mal, das, was du dazu in der Lage warst, du würdest dich selbst mobben mit dem, was du in deinem Kopf warst.

00:06:47: Wie würdest du dich damit fühlen, wenn du das, was du selbst an dich verüben würdest?

00:06:55: Ja, das ist eine gute Frage.

00:06:57: Ich glaube, ich habe mir das mal so in den Kopf gesetzt, als es vorbei war, was ich eigentlich alles getan habe, darüber mal nachgedacht.

00:07:05: Und im Nachhinein habe ich gesagt, dass es halt völlig übertrieben war.

00:07:09: Und deswegen bin ich auch froh, dass ich meinen Charakter komplett umgeändert habe, sage ich jetzt mal.

00:07:18: Und wenn ich auf die Vergangenheit blicke, sage ich einfach, dass diese Person nicht mehr existiert, sage ich jetzt mal, dieses Ich.

00:07:25: Und ja, genau.

00:07:27: Eine Person, die du damals wirklich zu tief geärgert hast, beziehungsweise wirklich... Ins Verdärmen gebracht hast du mit deinen Taten?

00:07:37: Ja, eine Person gab es.

00:07:40: Das war eine Mädchen, die hieß Herr Smien.

00:07:44: Und die ist, dann hat die Schule gewechselt wegen mir.

00:07:49: Und die Eltern haben auch mit mir geredet und gesagt, wie schlimm ich bin und weiß nicht was, was natürlich gestimmt hat.

00:07:57: Und ja, die hat die Schule wegen mir gewechselt.

00:08:00: Die Eltern meinten auch, dass sie in der Psychiatrie und so wegen mir jetzt war, weil die ganz krank geworden ist, weil die Angst hatte, in die Schule zu gehen und so weiter.

00:08:09: Ja, war auf jeden Fall heftig.

00:08:10: Was macht es mit dir, so was zu hören?

00:08:13: Ja, ist scheiße.

00:08:15: Ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit und befürchte es auch nicht und sage, ja, hatte ja einen Grund, dass ich es gemacht habe.

00:08:24: Nur weil es zu Hause Probleme gibt, muss ich das nicht an anderen auslassen.

00:08:28: Und ja, ist auf jeden Fall kein Grund, sowas zu machen.

00:08:32: Es ist definitiv krass, aber natürlich verstehe ich auch in der Hinsicht, wenn man es nicht einfach in der Kindheit hatte, dass da irgendwas in einem Körper was auslösen kann.

00:08:45: Dingen ist bloß, wie ich gerade schon gesagt habe, wenn du das jetzt bei dir tun würdest, könntest du damit wirklich gut leben beziehungsweise, könntest du auch weiter diese... Täterrolle übernehmen können, wer der Wer?

00:09:02: dein Pfleger beziehungsweise dein wie heißt es?

00:09:05: Dein Wert?

00:09:06: der Aufpasser

00:09:07: ja betreuer

00:09:08: dann genau das wort habe ich gebrauchen.

00:09:12: Hättest du da den ich bekommen hättest du vielleicht selbst aufhören können auf einer zeit oder Hättest du wärst du weiter durch diese Täterrolle weitergegangen?

00:09:22: ich wäre hundertprozentig noch immer auf dieser rolle gewesen glaube ich weil Wir haben ja auch sämtliche andere Sachen versucht.

00:09:30: Ich war ja selber mal sechs Wochen nicht in der Schule und nur bei meiner Oma zum Beispiel.

00:09:36: Das hat ein bisschen was gebracht.

00:09:38: Und dann wurde es halt, also das hat dann zwei Wochen war ich dann gut in der Schule und dann ging es wieder bergab.

00:09:45: Oder was ich auch war, ich war mal, ich weiß gar nicht wie lange, aber ich war auch mal in der Klinik, die da habe ich dann bestimmte... Kein Therapien bekommen, wie ich meine Art bestern kann und so weiter und so fort.

00:09:59: Eine Psychologin hatte ich auch meine private, da war ich auch ein paar Stunden.

00:10:04: Das hat alles nichts gebracht.

00:10:06: Was... Ja, das hat nichts geändert.

00:10:09: Also ich glaube, ich wäre heute, würde ich jetzt nicht mehr so krass mauben, weil wenn man heutzutage einfach mal jemanden auf der Straße sagt ja, was bist du für einer, dann kriegt man aufs Maul oder so.

00:10:23: Und... Ja, damals in der Grundschule ging es halt natürlich einfacher jemanden zu machen, weil die sich da nicht so wehren konnten gegen und ja, also heutzutage würde ich sagen, wenn das mit dem Betreuer nicht gekommen wäre, es war ja nur ein ganz bestimmter Betreuer, da muss man ja noch was dazu sagen.

00:10:40: Und ja, dann glaube ich, wäre ich so zwischen ganz schlimm und jetzt so in der Mitte ungefähr, würde ich sagen.

00:10:48: Du hast deinen Betreuer angesprochen.

00:10:50: Wann hast du gemerkt, dass das der Betreuer ist, der dir da richtig raushelfen kann?

00:10:55: Ja, also ich hatte sechzehn verschiedene Betreuer.

00:10:59: Sechzehn.

00:11:00: Sechzehn

00:11:01: Stück.

00:11:02: Eine

00:11:02: Eins und eine Sechs.

00:11:03: Genau, eine Eins und eine Sechs.

00:11:05: Und aus diesem Sechzehn hat es keiner geschäft, außer der

00:11:08: eine.

00:11:08: Außer der sechzehnte.

00:11:09: Sechzehnte.

00:11:10: Weil ich habe ja, wie schon erzählt, eine Sekretärin natürlich mal abgeworfen mit Gegenständen.

00:11:17: Was war das für eine Gegenstände?

00:11:18: Ach, das waren Stifte oder ein Buch oder so.

00:11:22: Was ich dann zur Hand gefunden habe.

00:11:25: Solange

00:11:25: der Computer nicht flog.

00:11:27: Das war nicht in der Reise.

00:11:28: Okay, gut.

00:11:31: Und die Betreuer, auf die habe ich natürlich auch geschissen.

00:11:34: Die habe ich beleidigt mit sämtlichen Beleidigungen.

00:11:37: Ich bin vor dem Weg gerannt.

00:11:41: weiß ich nicht was gemacht und dann haben die halt sind die wahrscheinlich das weiß ich jetzt nicht warum ich immer wieder neue betreuer bekommen habe.

00:11:49: aber die sind dann wahrscheinlich zur sekretärin oder zur schulleitung haben gesagt

00:11:56: es

00:11:56: kriegt man nicht hin haben aufgegeben.

00:11:59: dann kam der nächste die können die wollten ja mir helfen die schule und ja Das waren fünfzehn Betreuer, die alle mich aufgegeben haben und der sechzehnte hat es dann hinbekommen.

00:12:11: Inwiefern, wie hat das geschafft?

00:12:13: Ja, das ist eine ganz krasse Story und zwar habe ich immer meine Grenzen natürlich ausgetestet bei den Betreuer.

00:12:19: Und die davor, die hatten, ich konnte machen, was ich wollte, die haben dann halt einmal gesagt, nee, das nicht, haben ich da auch ein Stuhl so gesetzt?

00:12:26: Als Strafe, sag ich jetzt mal, bin ich einfach aufgestanden und wieder weggerannt.

00:12:29: So, juckt mich ja nicht.

00:12:32: Und dann kam Kai.

00:12:36: Und jeder aus meinem Freundschaftskreis, also heutzutage kennt auch Kai, weil mit dem habe ich auch heute noch Kontakt.

00:12:42: Das ist ja auch nicht nur jetzt ein Betreuer, den ich mal hatte, sondern der hat mir aus einer misslichen Lage rausgehäufen und mich auch mindestens zu achtzig Prozent zu dem Menschen gemacht, den ich heute bin.

00:12:54: Also der hat mir gezeigt, wie man lieben kann.

00:13:01: Und ja, wie er Simmelcom hat.

00:13:03: Und zwar am allerersten Tag.

00:13:05: habe ich meine Grenzen natürlich getestet, habe wieder voll auf die Kake gehauen, sage ich jetzt mal und habe mein Ding gemacht, wieder in welche Kinder oder Scheiß gebaut und weiß ich nicht was.

00:13:18: Und dann hat er mich an die Hand genommen, was natürlich peinlich ist, in der Schule an der Hand zu sein, von irgendeiner Erwachsenen.

00:13:24: Und dann habe ich gesagt, dass ich die Polizei rufen will, ihn anzeigen, dann bin ich vor ihm weggerannt zur Mensa und er ist mir dann hinterhergerannt.

00:13:33: Das erste Mal, dass ein Betreuer mal mir hinterhergerannt ist.

00:13:37: Ich bin auch um die Tische gerannt in der Mensa und habe ihn beleidigt und gesagt, ich rufe die Polizei, weil es Körperverletzung ist, wenn er mich an die Hand nimmt und so.

00:13:45: Ja, und dann hat er die Polizei für mich gerufen, tatsächlich.

00:13:48: Da kam da, das waren eine Frau, ein Mann, Polizei vom Schulgebäude haben ja mit mir geredet.

00:13:54: Und dann hatte ich natürlich ganz kleine Eier.

00:13:56: Also dann hatte ich richtig, weil die Polizei stand ja dann wirklich vor mir.

00:14:00: Und ich habe das ja nur so gesagt, dass ich die Polizei, woher hätte ich ja niemals gemacht.

00:14:04: Und da hatte ich natürlich Respekt vor dem, also vor keinem.

00:14:10: Und dann habe ich mich natürlich nicht mehr so viel getraut.

00:14:13: und äh ja und dann hat er halt jedes mal wenn ich was scheiße gemacht habe mich an die Hand genommen hat gesagt du wirst jetzt jede einzelne schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-schu-.

00:14:43: Was also durch aktives?

00:14:45: durch aktive Tätigkeit beziehungsweise aktive androhung hat er dich in kräft bekommen.

00:14:51: Genauso also er hat das ist halt eine weise die die anderen nicht hatten.

00:14:56: die anderen haben gesagt ich gebe dir den strafen dann passt es.

00:15:01: Bamm, du bleibst jetzt sitzen oder so ein Scheiß, also sich wirklich mal durchgesetzt.

00:15:07: Und da die sich nie durchgesetzt haben, habe ich die natürlich nicht für voll genommen und einfach mal auf deren Meinung geschissen.

00:15:12: Und Kai hat mir halt direkt gezeigt, Bamm, du hättest jetzt die Fresse und fertig.

00:15:17: Und dann habe ich das gemacht, weil ich will ja nicht, dass wieder die Polizei also kommt.

00:15:21: Ja,

00:15:22: ich verstehe was du meinst.

00:15:25: Aber bist du in der Zeit, wo das dann war?

00:15:30: Ausfällig weiterhin geworden, in irgendwelchen Fällen.

00:15:33: Also es hat sich gebessert, es gab natürlich immer mal wieder trotzdem Situationen, wo ich gemobbt habe oder auch wenn Kai dabei war, das ist zum Beispiel jetzt ein Beispiel, was wieder krass war.

00:15:47: Sporthalle waren wir da, da haben wir Zombieball gespielt und ich hatte jemand in meiner Klasse, der ist Florian, mit denen habe ich mich... immer gestritten und den habe ich natürlich auch versucht zu mobben und habe das auch gemacht.

00:16:00: und dann zombie ball.

00:16:02: jeder der mich kennt weiß dass ich sport liebe und damals war ich auch schon gut drin und habe.

00:16:07: dann hat er mich abgeworfen und dann habe ich einfach mal auf ihn eingeprügelt und bin auf ihn losgegangen und so weiter und sofort.

00:16:15: und da kann kein natürlich nicht direkt reagieren ist natürlich dann direkt hin und hat was gemacht und so weiter und sofort.

00:16:22: Aber da kann er dann natürlich nichts machen.

00:16:24: Wenn es direkt passiert, ist es natürlich schwer.

00:16:27: Also jede Tat, die ich gemacht habe, ist nicht vermeidbar.

00:16:29: Er kann dann halt darauf eine Konsequenz ziehen, was er dann gemacht hat.

00:16:33: Und da habe ich natürlich gesagt, ja gut, mache ich dann lieber doch nicht.

00:16:38: Was war der Triggerpunkt in dem Umblick?

00:16:42: Ich und Florian waren immer auch immer streit und so weiter.

00:16:46: Und er war... wir waren die zwei besten im Sport und haben natürlich dann immer wer ist der bessere gemacht und so und eigentlich habe ich immer gewonnen.

00:16:57: und an dem tag hat er mir eine übung davor.

00:17:02: meiner meinung nach und das sehe ich auch heute noch so mit absicht ging es beiden getreten beim fußball Und da habe ich mich richtig verletzt, aber ich wollte Zombie bei.

00:17:13: Das war immer das Abschussspiel.

00:17:15: Trotzdem Mitspiel war es mein Lieblingsspiel.

00:17:18: Und dann bin ich da mehr so durch die Gänke humpelt, was er trotzdem weh getan hat.

00:17:26: Und dann hat er nämlich die ganze Zeit ausgelacht und als Krüppel und halt das was ich zu anderen gemacht habe, habe ich dann abbekommen.

00:17:32: Der hat mich dann gerade dafür, dass ich wie, weiß ich nicht, wie rumlaufe und nicht mehr so gut war an dem Tag wie sonst immer und wie schlecht ich bin.

00:17:40: Nur hat mich natürlich ab und zu mal abgeworfen und hat dann sicherlich, also der hat sich dann konsequent in der Ecke gestellt, um nicht abgeworfen zu werden und dass ich nicht mehr reinkomme, um mir den Spiel zu sparen.

00:17:51: Und da war ich so abgefuckt, dass ich aufgestanden bin und auf ihn losgegangen bin.

00:17:55: Okay.

00:17:57: Hast du in dem Augenblick dann auch selbst dieses Mobbing-Gefühl gefühlt?

00:18:02: Oder war das eher so, dass du es ausblenden konntest?

00:18:06: Es war ja in dem Zeitpunkt mehr so einen Streit als Mobbing, weil Mobbing passiert ja gegenseitig.

00:18:13: Nicht gegenseitig.

00:18:15: Einer macht und der andere kriegt es ab.

00:18:18: Und das war ja mehr so hin und her, also mehr so ein Streit, konkurrenzmäßig.

00:18:23: Deswegen glaube ich nicht, dass ich da das so krass nachvollziehen konnte, was ich per Sohn angetan habe.

00:18:29: Okay, verstehe.

00:18:31: Man sagt ja manchmal, ich glaube, mein schlimmster Feind ist mein Freund.

00:18:36: Seid ihr heute Freunde?

00:18:38: Also ich kenne Florian noch und ich habe den auch ab und zu mal gesehen.

00:18:41: und man versteht sich natürlich jetzt.

00:18:43: Man ist älter geworden, reifer, man ist nicht mehr so, ich muss der Beste sein.

00:18:49: Und ja, ich habe auch noch seine Nummer, aber wir sind jetzt nicht so, dass wir rausgehen oder so, aber man kennt sich halt.

00:18:55: Man akzeptiert sich.

00:18:57: Man hat jetzt nicht irgendwie Streit oder so, dann sagt ja wegen früher, ich hasse dich jetzt oder so ein Leben lang.

00:19:03: Wie war das in dem Augenblick?

00:19:05: Du hast Leuten auf die Fresse gegeben?

00:19:07: Ja.

00:19:07: Hast du selbst auf die Fresse bekommen?

00:19:10: Das ging ab der fünften sechsten Klasse los, etwa im Jahr zwei Tausend Neunzehn.

00:19:17: Da fing das an mit der Einwanderung damals.

00:19:21: Und da sind dann ein paar andere natürlich in die Schule gekommen.

00:19:24: Und die waren breiter, gestellt, einmal in der Zehnergruppe.

00:19:28: Und dann habe ich da mal jemanden beleidigt.

00:19:33: Ja, dann sind die zu zehn gekommen und dann habe ich natürlich mal auf die, also ich habe meistens nicht auf die Fresse bekommen, weil ich einfach weggerannt bin.

00:19:42: Da ich ja sehr sportlich war, weil ich immer, also ich war auch immer sehr schnellste und so, bin dann weggerannt oder auf einem Baum geklettert, wo die nicht hingekommen sind, die Pause oder so, wenn ich mal jemanden vielleicht habe.

00:19:54: Aber dann gab es auch Tage, wo die dann auch mich gewartet haben vor meinem Klassenraum und wo soll ich dann dann natürlich hin.

00:20:02: Und da habe ich dann natürlich mal auf die Fresse bekommen.

00:20:04: Die haben dann gesagt, hier für das und bla und wie und was.

00:20:07: Damals war ja Kai schon da, der hat die dann natürlich weggeschäucht und so.

00:20:10: Aber es gibt ja auch Situationen, wo ich dann mal kurz alleine bin.

00:20:14: Und da kann ich dann natürlich nichts machen.

00:20:17: Was war das, was sie dir dann angetan hat?

00:20:19: Das Schlimmste, wo man mich je bekommen hat, es war Osman.

00:20:22: Also die anderen waren immer zu langsam und Osman war schon drei Jahre älter als ich und in meiner Klassenschufe trotzdem.

00:20:29: Und da bin ich vor ihm weggerannt und wollte zum Baum rennen natürlich, wo er nicht hochkommt.

00:20:37: Und dann hat er mich auf den Boden gerissen, wir haben uns dann da geprügelt und hat gesehen, dass die anderen kommen.

00:20:43: Das heißt, ich bin wieder weitergerannt.

00:20:45: Also ich aus Mann waren immer auf relativem Augenniveau, wenn wir alleine waren.

00:20:50: Aber wenn die anderen kommen, habe ich natürlich keine Chance.

00:20:52: Dann bin ich ins Schulgebäude gerannt und da hat er mich dann bekommen, weil er natürlich auch schnell war.

00:20:57: Und dann habe ich mich da in einer Heizung festgehalten.

00:21:02: Und die war an.

00:21:04: Und ich habe mich aber oben an einem Stab festgehalten.

00:21:08: Da war es also noch nicht so heiß.

00:21:10: Hat mich dann so davon weggezogen, dass die Heizung gerissen ist, also das Ding.

00:21:16: Und das ganze heiße ist auf mich zugegangen.

00:21:19: Es hat so gebrannt, das hat richtig wegetan.

00:21:22: Also das war das Heftigste, was ich je... Also da habe ich wirklich geschrien und das war das heftigste so was ich selber abbekommen habe.

00:21:32: Hast du dann irgendwie um welche Konsequenzen daraus für dich gelernt?

00:21:36: Nein, ich habe weiter gemacht.

00:21:39: Es war also das ist halt das ironische egal wie oft die mir hinterher gerannt sind und weiß ich nicht was.

00:21:46: Es hat

00:21:46: mir

00:21:47: irgendwie Spaß gemacht vor dem Weg zu rennen.

00:21:49: Das ist das Problem.

00:21:50: Ich habe es geliebt dann auf dem Baum zu stehen.

00:21:53: und den ins Gesicht zu lachen, wie die mir auf die Fresse geben wollten, dass ich sie beleidigt habe und es aber nicht können.

00:22:00: Und dann habe ich von oben vom Baum natürlich weiter beleidigt.

00:22:02: Und das hat mir damals Spaß gemacht und deswegen habe ich es natürlich immer wieder gemacht.

00:22:07: Und wie gesagt, das hat mir einfach Spaß gemacht in dem Moment, was man sich so nicht vorstellen kann, aber es war einfach

00:22:13: so.

00:22:13: Du hast, hat es Spaß daran, wegzulaufen?

00:22:16: Hattest du auch Spaß?

00:22:18: Spaß daran?

00:22:20: Oder beziehungsweise fandest du es dann in irgendwie, in irgendeiner Form egal, ob sie dir vielleicht sogar auf das Maul gegeben haben?

00:22:27: Genau, also ich hab mit dem Risiko, war im Hinterkopf natürlich, dass ich auf die Fresse kriegen kann, aber da ich ja zu... ...fünfundneunzig Prozent der Fälle bin ich weggekommen.

00:22:40: und da ich die Sicherheit hatte, dass ich diesen Baum habe, wo die nicht raufkommen und es war immer derselbe, wo die sind da nie raufgekommen.

00:22:50: Dann habe ich natürlich weitergemacht, weil ich die Sicherheit hatte, da kann eigentlich nichts passieren.

00:22:54: Und es ist auch nie was auf diesem Baum passiert.

00:22:56: Auf

00:22:56: dem Baum ist da nie jemand hochgekommen.

00:22:58: Warst du öfter mal an diesem Baum jetzt in den letzten Monaten?

00:23:02: Oder hast du das immer gesehen?

00:23:03: Ja, ich habe die Schule mal besucht vor einem Monat, meine Grundschule, um mal meiner Klassenjährin Hallo zu sagen, weil die hat auch ordentlich was von mir abbekommen und ist trotzdem immer nett zu mir geblieben.

00:23:15: Also da auch... Respekt an sie auf jeden Fall.

00:23:18: Sie war eine, ihr kommst zum Beispiel aus Gennadium gekommen durch sie, weil sie da mich durchgekämpft hat noch und mit den Lehrern, die haben mich natürlich alle gehasst.

00:23:29: und jeder Lehrer, der dir sagt, er bewertet nicht noch Charakter, die noten manchmal, ist ein absoluter Lügner, weil die haben mich alle gehasst und dann habe ich natürlich schwerer in der Schule gehabt.

00:23:40: Und habe es dann trotzdem irgendwie aufs Genasium geschafft, dank Frau Planteur.

00:23:43: Und die habe ich auch beleidigt.

00:23:47: Die hat immer das Beste in dir gesehen.

00:23:48: Genau,

00:23:48: die hat immer irgendwas in mir gesehen, dass ich doch noch gut werden kann.

00:23:54: Und auch immer mit Kai im Absprache und so.

00:23:56: Und ja, das hat immer das Beste gesehen.

00:24:01: Und durch sie habe ich eine Chance aufs Genasium gehabt.

00:24:05: Und ja, genau.

00:24:06: Wie war das Gespräch vor einem Monat mit deiner Lehrerin?

00:24:10: Die war leider nicht da.

00:24:12: Sehr schade.

00:24:13: Weil sie hatte an dem Tag frei oder war krank.

00:24:18: Das war sehr schade.

00:24:19: Also ich habe überlegt jetzt mal demnächst, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe oder so Schule, also wenn ich jetzt in der Beruf, also ich mache jetzt eine Ausbildung, wenn ich mechatroniker.

00:24:31: Und wenn ich da jetzt mal Frühjahrschluss habe, dann überlege ich, da mal kurz ist ja ein Tato die Grundschule, die Ernst von Sturmrauch, da mal vorbeizukucken in der Woche, wo sie dann hoffentlich da ist.

00:24:42: Ja,

00:24:43: ich verstehe.

00:24:46: Ich find's krass, dass es heutzutage, ich sag ganz hart, wie es ist, wenn Problemschieler trotzdem von unten Lehrer dieses Vertrauen kriegen und sagen, du schaffst das, ich glaub an dich.

00:24:59: Und aus dir wird trotzdem was, dass sagen diese Lehrer indirekt damit.

00:25:04: Aber dass es sowas wirklich heutzutage noch gibt, hätte ich nicht gedacht.

00:25:06: Das ist selten.

00:25:07: Sowas ist wirklich selten, dass es wirklich Lehrer gibt, die wirklich dir helfen, was zu schaffen.

00:25:15: Weil es sind viele Lehrer heutzutage, die einfach sagen, ich mache hier mein Job.

00:25:19: Und ob der jetzt eine Durchfeld oder nicht, interessiert mich nicht.

00:25:23: Nee, sie glaubt dran.

00:25:24: Sie hat dran geglaubt und hat gesagt, ich kämpfe ich dadurch.

00:25:29: hat sie auch geschafft.

00:25:31: Inwiefern waren deine Eltern in der Sicht auch erleichtert, dass du dieses Vertrauen trotzdem indirekt bekommen hast?

00:25:39: Ja, meine Mutter war natürlich immer mit Connection mit Frau Planteur und hat immer mit ihr geredet.

00:25:49: und wie toll.

00:25:50: Und jetzt glaube ich vor einem halben Jahr mal, wenn Frau Planteur Geburtstag hat, immer eine Geburtagsnachricht mal schreiben und so.

00:25:57: Ja, auf jeden Fall.

00:25:59: ist meiner Mutter ihr auch sehr dankbar natürlich.

00:26:02: Ja.

00:26:04: Und dein Bruder?

00:26:05: Du hast ja ein Bruder?

00:26:07: Wie ist er so?

00:26:08: Mein Bruder war immer der von der Mutter kam.

00:26:13: Der nette Zuhause natürlich unter mir und mein Bruder.

00:26:17: Bruder, liebe Kentmann.

00:26:19: Da ist natürlich ein anderes Thema.

00:26:21: Aber in der Schule war er immer der... Alle mochten ihn und er mochte alle und dann war gut.

00:26:29: Also er hatte keine Feinde oder so.

00:26:31: Sieht er dich als Vorbild?

00:26:33: Jetzt heute?

00:26:34: Und auch wenn er, ich weiß nicht, kennt er deine Geschichte von damals?

00:26:37: Ja, klar, kennt er die.

00:26:38: Genau.

00:26:39: Hast du mal mit ihm darüber geredet zu und was hat er dazu gesagt?

00:26:42: Ne, also groß geredet darüber haben wir nicht, weil zu Hause lief es ja immer gut, wie gesagt.

00:26:48: Und Angeliano war, also mein Bruder, war ja auf derselben Schule, wie ich trotzdem.

00:26:54: Der hat aber nie mit mir gechillt, weil er seinen Ruf natürlich nicht so... Schäden

00:26:58: will?

00:26:59: Genau.

00:26:59: Also

00:26:59: wenn mein Ruf kaputt geht, nicht mit einer

00:27:03: anderen.

00:27:06: Genau.

00:27:08: Ich bin ja jetzt wirklich seit der ersten Klasse mit meinem Bruder in der selben Schule immer gewesen.

00:27:13: Und man chillt nicht so oft mit meinem Bruder, wie man denkt.

00:27:18: Weil ich singe den zu Hause schon den ganzen Tag.

00:27:20: Ich bin froh, wenn ich mal Ruhe von ihm habe.

00:27:23: Klar, in der Schule, man geht mal zu ihm und er redet irgendwas.

00:27:26: Ja, später, wir müssen noch zum Fußballtraining fahren oder so.

00:27:29: Aber nicht so, dass man jetzt in der Schule noch irgendwie redet.

00:27:33: Krass, oder so.

00:27:33: Also, wir hatten nicht so viel mit, dann hat sich das tatsächlich...

00:27:36: Aber er hat das bestimmt alles mitgekommen mit dir.

00:27:38: Ja.

00:27:38: Was hat er dir um was mitgegeben auf dem Weg, dass du in der Insel ruhiger bleiben sollst?

00:27:44: Oder dass wenn was ist, dass du zu ihm gehen kannst?

00:27:48: Oder dass er dir hilft?

00:27:49: Na, äh... Das Ding ist, ich habe ja schlimme Sachen gemacht und dann war ja immer diese Zenatruppe da.

00:27:56: und da ist natürlich schwer als Bruder zu sagen, ja ich helfe meinen Bruder jetzt mal gegen zehn Leute, weißt du?

00:28:01: Und ja, er hat halt immer kaum, er war da und wenn ich mal alleine war, dann ist er zu mir gekommen.

00:28:11: und heute ein schöner Tag und so weiter und sofort.

00:28:14: Aber ja, er kann ja auch nicht viel machen als Bruder jetzt in der Situation.

00:28:18: Das war ja meine Challenge, was ich da gemacht habe.

00:28:21: Und er hat halt zugesehen und gesehen, wie ich gerade Scheiße baue oder so.

00:28:28: Also er kann ja jetzt nicht viel machen.

00:28:29: Ja.

00:28:30: Ich war absolut verständlich.

00:28:32: Vor allem der ist jünger als du.

00:28:33: Ja, genau.

00:28:34: Er ist jünger.

00:28:35: Also als großer Bruder.

00:28:36: Also wenn er jetzt so wäre, dann würde ich natürlich ihm mal sagen, Alter, lass mal.

00:28:41: Aber er ist halt der Jüngere.

00:28:42: Und dann ist natürlich was anderes.

00:28:44: Ja.

00:28:45: Und jetzt nehmen wir jetzt mal beispielsweise... Du bist gerade in einem Streitkonflikt, sagen wir mal.

00:28:54: Und dein Bruder mischt sich jetzt ein.

00:28:56: Könntest du Familie und Personen in der Hinsicht auseinanderhalten?

00:29:00: Oder werde das in der Hinsicht wegen diesen Aggressionen egal?

00:29:06: Also, die Situation kann ich mir jetzt nicht vorstellen, weil so was nie passiert ist, dass mein Bruder mal bei einem Streit dabei war, weil er sich da, wie gesagt, raushalten wollte.

00:29:18: Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, er ist mein Bruder, also ich würde die jetzt nicht kaufen.

00:29:25: Also in der Schule gab es auch Momente, wo wir uns natürlich gestritten haben und uns dann auch mal auf die Fresse geben wollten oder so.

00:29:33: Aber wo ich jetzt jemand anderen was antun wollte, da kann ich glaube ich das auseinanderhalten, dass er da jetzt...

00:29:41: Manche haben ja so diese schwarze Flage vor Augen.

00:29:45: Die sind so ein Tunnel, so gesagt.

00:29:46: Genau.

00:29:47: Und sehen wir das, was sie gerade machen.

00:29:48: Genau.

00:29:49: Und sehen den Rest interessiert

00:29:50: sie nicht.

00:29:50: Genau.

00:29:51: Mir gut.

00:29:51: Das ist wichtig, dass man das aus der Hinsicht auch auseinander halten kann.

00:29:55: Ja.

00:29:56: Dein Betreuer Kai.

00:29:59: Genau.

00:30:00: Hat dir aus deiner misslichen Lage rausgehäufen und ihr habt heute noch Kontakt.

00:30:06: Genau.

00:30:08: Was sind so die... größten Sachen, die du ihm in deiner Freizeit sagen tust.

00:30:14: Dankst du ihm die Mehrmeister für immer?

00:30:17: Also er weiß hundertprozentig, dass ich ihm sehr dankbar bin für das er getan hat.

00:30:22: Und so was zum Beispiel mein Bruder hatte jetzt am neunten Geburtstag.

00:30:26: Da war er dabei, wenn ich Geburtstag habe.

00:30:28: Vielleicht kommt er mal zum Essen vorbei.

00:30:31: Wir wollten jetzt am Wochenende Kart fahren zum Beispiel.

00:30:35: Gokart, weil wir beide so Formel I begeistert sind.

00:30:39: Und das kommt natürlich relativ nah daran.

00:30:42: Lieblingsfahrer von Formel I?

00:30:43: Ja.

00:30:44: Lieblingsfahrer von Formel I?

00:30:45: Ja,

00:30:45: Max-Fers-Datmau.

00:30:47: Weshalb?

00:30:48: Er ist ein sehr guter Fahrer, er ist jung, hat einen guten Instinkt.

00:30:51: Gefällt mir, was er macht.

00:30:53: Denkst du, dieses Jahr wird es noch etwas mit Landon Norris und Oscar Bias drüber mit McLean, die mit mehr als dreihundert Punkten weit vorn sind?

00:31:01: Ich glaube nicht.

00:31:02: Es

00:31:02: wird schon sehr schwer, weil die Autos von McLean sind sehr gut diese Saison auf jeden Fall.

00:31:09: Und Norris fährt auch sehr gut.

00:31:12: Ja, wird eine schwere Sache haben, aber ich glaube, da ist es schwer heranzukommen auf jeden Fall.

00:31:17: Sehen wir die Schuhmacher in den nächsten fünf Jahren in der Formel I?

00:31:21: Keine Ahnung.

00:31:23: Es ist schwer, das voraus zu sagen, auf jeden Fall.

00:31:26: Was

00:31:26: würdest du als Red Bull Teamchef veranlassen, weil es so irgendwo, wo du sagen würdest, das würde ich jetzt machen, damit dieses Team noch besser werden würde?

00:31:40: Man sieht ja an McLean, das ist ein Auto.

00:31:43: noch schneller sein kann als das was mir Red Bull gerade hat.

00:31:47: und dann würde ich natürlich als Ansage machen, dass die Autos werden ja in der Fabrik und mit alles mit getestet in jeder hinsicht und so weiter und würde ich einfach sagen testen testen testen verbessern verbessern verbessern und das beste rausholen.

00:32:04: auf jeden fall wenn wegleben hat es ja auch irgendwie geschafft dann ist es ja möglich.

00:32:08: ja dann würde ich da eine ansage machen und sagen es ist möglich.

00:32:12: also machen wir es jetzt.

00:32:13: welche zwei fahrer würdest du für dein team team Maurizio in deine manche und in dein team holen?

00:32:19: welche zwei fahrer magst du stoppen?

00:32:24: wahrscheinlich?

00:32:24: oder zweiter Ja, dann Lendo Knowles, weil er gerade einen guten Job macht.

00:32:30: Warum nicht Oscar Piastri?

00:32:34: Keine Ahnung.

00:32:35: Weil ich schwärf lang.

00:32:37: Ich bin kaum.

00:32:38: Ich mag Lendo Knowles erst mal mehr.

00:32:41: Und ja, ist gut.

00:32:45: Siehst du, dass er so bei KickSauber zum Beispiel, weil wir gerade mal hier bei dem Thema sind, Nico Hülkenberg, siehst du den nächstes Jahr noch irgendwie mit Potenzial nach oben?

00:32:56: Gar nicht.

00:32:57: Ich glaube nicht.

00:32:57: Also, wie er jetzt ist oder noch schlechter?

00:32:59: So wie er

00:32:59: jetzt ist oder schlechter?

00:33:01: Echt?

00:33:02: Ja, ich glaube schon.

00:33:02: Ich glaube, es wird schwer da noch.

00:33:05: Wie sieht es denn aus mit Liam Lawson?

00:33:09: Oh, oh, oh.

00:33:10: Da guck ich, ob ich im Kopf diese Nikita Marzipine... Äh, Saison...

00:33:14: Jetzt ist äh... Jetzt äh... Er geht

00:33:17: crashout?

00:33:20: Nee, aber krass, ich wusste gar nicht, dass du vorhin mal eins begeistert bist.

00:33:24: Ja, also ich bin jetzt nicht so über krass, krass Formel X begeistert, aber ich guck schon ab und zu meinen Rennen selber zock ich auch Formel I

00:33:31: auf

00:33:32: PC und Playstation auch, also beides.

00:33:36: Geil,

00:33:36: was zockst du sonst so noch?

00:33:38: Valorant, Shooter, hauptsächlich Shooter.

00:33:41: Shooter, okay.

00:33:43: Also, falls da mal jemand braucht, den ihr verlieren wollt, da ist er.

00:33:49: Nee, kommen wir mal wieder langsam zurück zum Thema, das Thema Moring.

00:33:55: Du hast jetzt viel schon von dir preisgegeben, hast viel gesagt, dass wie das Ganze angefangen hat, bleiben wir aber auch nochmal bei dem Thema der Familie.

00:34:03: Ja.

00:34:04: Dein Vater war der Auslöser dafür.

00:34:08: Also mit sehr, sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

00:34:14: Okay, was ist die kleine prozentige Wahrscheinlichkeit?

00:34:21: Ich habe ja trotzdem ein eigenes Leben und kann selber entscheiden, was ich mache.

00:34:27: Und er hat mir ja nicht gesagt, dass ich jemanden machen soll.

00:34:30: Aber ich habe halt Falten von ihm abgenommen und das umgesetzt.

00:34:37: Hast du heute Kontakt noch zu ihm?

00:34:38: Nein.

00:34:39: Gar nichts mehr.

00:34:40: Null.

00:34:40: Gar nicht mehr.

00:34:42: Wann war der letzte Kontakt zu ihm?

00:34:44: Ich glaube mit sechs.

00:34:46: Und du bist jetzt wie alt?

00:34:48: Jetzt siebzehn.

00:34:49: Vor elf Jahren, zwei tausend vierundzwanzig.

00:34:52: Äh, zwei tausend vierzehn.

00:34:54: Äh, zwei tausend vierzehn.

00:34:55: Ja.

00:34:56: Beräuchst du es?

00:34:58: Was genau?

00:34:58: Den

00:34:59: Kontaktabbruch?

00:34:59: Nö.

00:35:01: Also, ich bin froh, dass ich keinen Kontakt mit ihm habe.

00:35:04: Das Einzige, wo ich Kontakt mit ihm haben will, ist ihm alles zurückzugeben, was er mir angetan hat.

00:35:12: Das wäre das Einzige, wenn ich ihn...

00:35:13: Also, Rache.

00:35:14: Rache, hundertprozentig.

00:35:15: Auch jetzt noch.

00:35:16: Also... Mein Bruder und ich sind, wir haben einfach einen Riesen.

00:35:21: Also, man kann das nicht mehr verzeihen, was passiert ist, sondern es ist nicht möglich.

00:35:27: Denkst du nicht, aber trotzdem in der heutigen Zeit, Rache aus zu üben, ist die falsche Lösung?

00:35:33: Oder werdet ihr das in dem Augenblick wirklich scheißig?

00:35:35: In dem Augenblick wäre es, also es wird halt nie dazu kommen.

00:35:38: glaube ich nicht, dass entweder Kontakt entsteht oder weiß nicht was.

00:35:42: Aber wenn und er sagt, lass uns mal wieder treffen, du bist mein Sohn, ich weiß nicht was für ein Scheiß, dann würde ich ihm einfach mal die Fresse sagen, dass er nicht mein Vater ist, weil er mein ganzes Leben nicht da war.

00:35:55: Gar nichts, also nichts kommt mehr.

00:35:57: Also

00:35:57: er steht jetzt vor dir und du würdest ihn das direkt sagen.

00:36:01: Hundertprozentig, ich würde sagen.

00:36:03: Was würde

00:36:03: noch passieren?

00:36:05: Also ich würde jetzt nicht irgendwas mit Gewalt oder so machen, weil das ist absolut unnötig.

00:36:10: Mehr Balle Gewalt.

00:36:11: Genau, das hundertprozentig.

00:36:14: Also ich komme darauf an, auch wenn er mich jetzt alleine trifft, dann würde ich sagen, verpiss dich, wenn nichts mit dir zu tun haben.

00:36:20: Tschüss.

00:36:22: Wenn jetzt mein Bruder und meine Mutter noch dabei sind, also dann würde meine Mutter sagen, wie gehen jetzt?

00:36:27: Also die würde gar nicht mit ihm kommunizieren, zum Beispiel.

00:36:32: Ich würde es halt mit ihm kommunizieren und ihm sagen, wie beschissener er ist.

00:36:35: Das würde ich ihm auch sagen.

00:36:38: Okay.

00:36:39: Und deine Mutter und er sind auseinander wegen der ganzen Thematik mit dir?

00:36:45: Nee.

00:36:46: Weil er schlimme Sachen gemacht hat, die gar nicht klar gehen.

00:36:51: Und...

00:36:53: Und zwar?

00:36:55: Hä?

00:36:55: Und zwar?

00:36:56: Geheustliche Gewalt, sage ich jetzt mal.

00:36:59: Wir wollen ja nicht zu tief ins Detail, muss man jetzt nicht gehen, aber auf jeden Fall genau so was.

00:37:04: Und das ging einfach zu weit und das macht... Und deswegen habe ich dann gehäusliche Gewalt, sagt ihr schon, deswegen habe ich davon viel übernommen.

00:37:11: Ja.

00:37:13: Und klar.

00:37:15: Sehst du Kai mehr als Vater als sein eigenen?

00:37:18: Ja.

00:37:19: Kai ist hundertprozentig... Ich würde es auch, wenn man mich fragt, wie wir es jetzt als Vater nehmen, würde ich Kai sagen.

00:37:26: Weil der mein Leben lang da war, immer, für mich da, selbst vorgestern, gab es ein bisschen Streit zu Hause in der Diskussion.

00:37:34: Ich wusste jetzt nicht, wer hat recht gerade von mir um meine Mutter.

00:37:38: Und dann habe ich Kai einfach mal angerufen und gesagt, Kai, ich habe hier ein Problem.

00:37:43: Was ist deine Meinung dazu?

00:37:44: Und er hat gesagt,

00:37:47: Na, ich hab mich ungerecht behandelt gefühlt in der Situation.

00:37:50: und da hat er gesagt, es ist deine Mutter, sie hat das sagen, halt die Fresse und fertig.

00:37:54: Hart, aber fair.

00:37:56: Es

00:37:56: ist die Wahrheit.

00:37:58: Ich hab meine Fresse zu halten, sie ist die Schöffin und dann fertig.

00:38:02: Ich werd jetzt älter, ich werd größer, kräftiger und so weiter.

00:38:07: Du bist

00:38:07: schon groß geworden.

00:38:08: Ja,

00:38:08: ich bin ja.

00:38:09: Also,

00:38:09: kurze...

00:38:10: Also, größer werd ich, glaub ich, nicht mehr.

00:38:12: Also, kurze Storytime, aber... Ich weiß gar nicht, letztes Jahr war das, da warst du noch unter

00:38:17: dem Kopf.

00:38:18: In zwei Köpfe gefühlt kleiner.

00:38:20: und als wir uns dann zum Carver Shooting getroffen haben, alter, er ist größer als keine Ahnung, der Berliner Fernsehtor.

00:38:29: Das beschwer kann es geben.

00:38:30: Nein,

00:38:30: aber... Ich finde das krass,

00:38:34: der Respekt muss auf jeden Fall immer bleiben zu Hause und das sagt er immer wieder.

00:38:38: Und eine Lebensweise mit der ich heute noch lebe, die er mir jemals ist.

00:38:43: Alles was du machst, kriegst du auch zurück.

00:38:46: Das hat er mir in der Schule mal gezeigt und zwar ist er ja ein Betreuer.

00:38:49: Heißt, er könnte mit mir auch mal außerhalb zum Schulgelände.

00:38:53: Da lief's mal, drei, vier Wochen wirklich richtig gut.

00:38:56: und dann sind wir jeden Morgen, also jeden Morgen, sage ich, jede erste Pause.

00:39:02: zum Bäcker gelaufen.

00:39:03: und ich war natürlich der einzige der das dufte, weil ich habe einen Betreuer und habe da eine Streuseschnecke bekommen von ihm als Belohnen.

00:39:10: und so habe ich gelernt, wenn ich mich benehme, dann ist alles schön oder er ist zum Beispiel mit mir in meinem Brüdernacht der Schule immer zum Kiggits Berge hier in Kleinmachen umgefahren im Sommer, weil es gut lief.

00:39:23: Genau.

00:39:23: Und so lebe ich auch heute noch.

00:39:25: So ist es auch zu Hause.

00:39:26: Wenn es zu Hause gut läuft, habe ich meine PC Sachen, Maus und Keyboard, Tastatur, alles.

00:39:31: Wenn es zu Hause nicht gut läuft, maus und Keyboard weg, WLAN weg, Handy weg, alles weg.

00:39:36: Und daraus konntest du dann einfach lernen, ich muss mich jetzt benehmen, ich muss mich am Riemen reißen.

00:39:40: Genau.

00:39:41: Und das hat dann geklappt.

00:39:42: Genau.

00:39:42: Das ist dergebende Schlüsse gewesen, weil ich es so gelernt habe.

00:39:46: Wenn ich jetzt mich scheiße benehme, dann... habe ich keine Freiheiten, dann habe ich gerade ein beschissendes Leben, sag ich mal, weil jetzt zum Beispiel ist mir ja das Wichtigste mit Freunden rausgehen, darf ich dann nicht mehr zum Beispiel.

00:40:00: Und deswegen sage ich mir, okay, ich benehme mich, weil ich mir natürlich Spaß habe mit meinen Freunden rausgehen und dann ist das natürlich dann der Grundnummer eigentlich zu benehmen, natürlich.

00:40:08: Auf jeden Fall.

00:40:09: Also ich mache gerne Sachen, wenn ich nennt Ansporn dafür habe, ist ja zum Beispiel, wie arbeiten?

00:40:18: Ich würde doch niemals arbeiten gehen, wenn ich kein Geld dafür kriege.

00:40:21: Und jetzt gehe ich arbeiten, kriege Geld dafür, deswegen gehe ich natürlich gerne arbeiten, weil ich weiß, ich kriege was dafür.

00:40:26: So, und jetzt benehm ich mich natürlich sehr gerne gut.

00:40:28: Das mache ich jetzt natürlich von alleine, aber jetzt so gedacht bin ich mich natürlich sehr gerne gut, weil ich jetzt alle Freiheiten habe, die ich

00:40:36: habe.

00:40:40: Du hast damals... Gehen wir mal wieder ein bisschen zurück in die Schulzeit, in der Zeit, wo du deine... Schlimme Phase hattest.

00:40:48: Ja.

00:40:49: Hast du dich irgendwie freizeitlich bzw.

00:40:51: sportlich aktiv beschäftigt, um das irgendwie vielleicht auch in Griff zu kriegen?

00:40:57: Ich spiele oder ich habe seit dem vierten Lebensjahr Fußball gespielt.

00:41:01: Wo?

00:41:01: Hertha, Null Drei.

00:41:07: Pro Betrink bei Hertha natürlich auch gemacht.

00:41:09: Ich wollte ja auch auf... Hier das Sport auf die Sportschule von Hertha, wollte ich auch.

00:41:15: Aber da zählt es ja nicht nur, ob du jetzt gut Fußball spielen kannst.

00:41:18: Man muss eigentlich mein Athletisch sein.

00:41:20: Und da bin ich halt da ja nicht durchgekommen.

00:41:22: Aber es ist so, wie es ist.

00:41:25: Oh, ist das so,

00:41:25: dass du es nicht geschafft hast?

00:41:28: Na,

00:41:29: so wie es jetzt ist, ist es perfekt.

00:41:31: Ich weiß halt nicht, welchen Weg ich eingeschlagen hätte, wenn ich da rauf kommen wäre.

00:41:34: Weil ich hätte eine spezielle Förderung gehabt im Fußball nochmal.

00:41:37: Und ich war ja kein schlechter Fußballer, würde ich jetzt mal behaupten.

00:41:41: Auf

00:41:41: welcher Position?

00:41:43: Rechter Fügel.

00:41:45: Interessiert euch mal bitte hier.

00:41:47: Und da hätte ich natürlich eine extreme Förderung auch bekommen.

00:41:52: Und da war es ja dann so.

00:41:54: Treffen um acht Uhr, zwei Stunden Training, dann Schule, Training, Schule, Training und so weiter und sofort bis achtzen Uhr oder so.

00:42:01: Also keine Frage.

00:42:02: Also

00:42:02: eine extreme Förderung vom Sport.

00:42:05: Und dann kann es natürlich sein, wenn du krass gefördert wirst, dass du auch noch besser wirst.

00:42:09: Und dann kann man natürlich auch Geld mit Fußball verdienen.

00:42:13: Ja, aber es ist jetzt nicht so.

00:42:14: Deswegen ist es schwer zu sagen, ob ich jetzt lieber da gewesen wäre oder wie jetzt hier.

00:42:20: Weil so wie es jetzt ist, bin ich natürlich auch glücklich.

00:42:22: Ich bin in der Firma von meiner Familie.

00:42:25: Der Job macht mir Spaß.

00:42:27: Und das ist auf jeden Fall das, was ich will.

00:42:30: Und was gerade in mir... Wo ich sage, okay, so ist es perfekt, wie es jetzt ist.

00:42:38: Du hast einen besten Freund.

00:42:39: Der war auch schon bei uns.

00:42:40: Der

00:42:41: heißt Nico.

00:42:43: Da haben wir um die Zeit geredet und über seine Leidenschaft.

00:42:47: Wie lange kennt ihr euch schon?

00:42:48: Ich und Nico haben uns in der Siebenklasse kennengelernt, also Schulwechsel auf die Grace Hopper.

00:42:53: Und seitdem sind wir Big Buddies.

00:42:56: Es hat direkt gematcht.

00:42:58: Wir waren immer... getroffen und so weiter und sofort.

00:43:02: Es gab jetzt letztes Jahr, da hat der Artur kennengelernt, da war ein bisschen Pause zwischen uns, nicht mehr so oft getroffen und so.

00:43:10: Aber wir wussten für uns trotzdem noch immer, wenn das ist zu ihm, immer füreinander da sein.

00:43:15: Jetzt zum Beispiel haben wir wieder eine Zeit, wir gehen, wir wollen zusammen mit Jim gehen, wir wollen zusammen Club gehen, wir wollen zusammen rausgehen.

00:43:23: Ich bin jetzt frisch getrennt zum Beispiel, wir wollen zusammen...

00:43:28: Zusammen werden?

00:43:30: Nein.

00:43:31: Zum Beispiel zusammen jetzt auf das Taito Stadtfest, was demnächst ist und suche eine Chaya für mich oder so, zum Beispiel.

00:43:38: Wir sind die ganze Zeit beste Freunde gewesen und wir hatten auch Up and Downs und mit ihm habe ich schon über Sachen geredet.

00:43:48: Das ist auf jeden Fall dankbar für diese Freundschaft.

00:43:52: In welcher Phase hattest du diese Phase mit, wo das bei dir echt problematisch wurde?

00:43:56: Von welchem Jahr bis zu welchem Jahr?

00:43:58: Bis zur fünften Klasse war es sehr problematisch.

00:44:01: Weil dann kam ja kein ungefähr, also vierte Klasse, Hälfte ungefähr.

00:44:08: Und nach einem halben Jahr, fünfte Klasse, noch ein halbes Jahr, dann war alles gut.

00:44:14: Da kanntest du Nico noch nicht.

00:44:15: Da kannte ich Nico noch nicht.

00:44:16: Den habe ich in den ersten Jahrzehnten kennengelernt.

00:44:18: Warum hast du nicht mit den Gegriffen doch richtig?

00:44:23: ...gegriffen, irgendwie in die Art von Nico zu treten.

00:44:26: In Sinne von zum Boxen zu gehen.

00:44:29: Hat er mal angeboten?

00:44:30: Ich habe auch gesagt, gerne mache ich meine Probe trinken.

00:44:33: Weil kann man immer gebrochen.

00:44:35: Heutzutage besonders.

00:44:37: Straßenkampf und so weiter.

00:44:38: Er erzählt mir ja immer, was man da alles machen kann.

00:44:43: Ich habe ja auch eine atletische Figur, das heißt, ich war mehr so der Flinke, der nicht so wie Nico meinen richtig harten Hit rausholt, sondern der sich gut bewegt.

00:44:52: Und ja, ich habe Nico gesagt, ich komme gerne mal mit und wir wollen jetzt auf ein Gym gehen und er hat ja auch ein Gym bei seinem Boxverein.

00:45:00: Und er hat dann gesagt, wenn du willst, kannst du auch mal nach dem Gym oder vom Gym mal mal eine Runde mitboxen, weil ich habe er jetzt als Hobby Tennis.

00:45:08: Das habe ich... Dienstags und Samstags und dann habe ich vielleicht mal alle drei Wochen einen Spiel oder so oder einen Turnier.

00:45:17: Dann habe ich Wakeboarden, das ist im Sommer, das ist auch in Groß Bern und im Winter als Skifahren und mit Freunden ab und zu mal Wolleyball spielen, aber halt nicht im Verein.

00:45:28: Und das ist mir zu wenig Wort, weil ich habe mein Leben lang Fußball gespielt und da war Fünfmal die Woche Fußball.

00:45:35: Und jetzt von fünfmal die Woche Fußball, also einem Verein zu zweimal die Woche ist natürlich überhaupt nicht das Gleiche.

00:45:42: Und ja, mir fehlt Sport.

00:45:45: Und ich liebe Sport.

00:45:46: und deswegen könnte es vielleicht sein, dass wenn ich da Pro-Beträgen mache, mir das bockt, dass ich sage, ja, gehe ich in den Verein rein und gehe da ein paar Hunden mit Nico boxen.

00:46:01: Hättest du Angst vor den?

00:46:08: Das

00:46:08: gehört ja damit dazu, würde ich jetzt mal sagen.

00:46:10: Hättest

00:46:11: du das damals, als es deine Phase war, er machen wollen könnt?

00:46:15: Ich weiß nicht, ob das ein Vorteil gewesen wäre oder ein Nachteil gewesen wäre.

00:46:18: So Aggression rauslassen?

00:46:19: Weil, genau, das wäre der Vorteil, dass ich sage, ja, da kann ich meine Aggression rauslassen und so weiter.

00:46:24: Aber ich lerne auch.

00:46:26: Ich verteidige uns, die ich kämpfe.

00:46:28: Und das wäre natürlich damals, weil ich ja auch mich mit anderen geprügelt habe, ein enormer Vorteil gewesen.

00:46:34: Und dann hätten die vielleicht ein bisschen mehr auf die Fresse bekommen, als sie so schön bekommen haben.

00:46:39: Natürlich alles als eine Vor- und Nachteile, aber vielleicht wäre das vielleicht auch für dich... so eine Möglichkeit mit Kai.

00:46:47: Mit ihnen einfach mal irgendwie hinzugehen, zu sagen, lass uns jetzt hier auspowern.

00:46:54: Am Ende, du bist fertig oder ihr seid fertig, ihr geht raus und du könntest eigentlich jetzt schlafen gehen.

00:46:59: Wäre das vielleicht nicht mal sogar eine Konsequenz, um dich in der Hinsicht ruhig zu stellen.

00:47:06: Aber trotzdem dabei Spaß zu haben.

00:47:08: Ja, ist schwer zu sagen natürlich.

00:47:12: Es hat ja jetzt trotzdem geklappt, so wie er es gemacht hat.

00:47:19: Weiß ich nicht ob das was jetzt gebracht hätte oder nicht ist halt schwer zu sagen in der Situation weil ich ja nicht weiß wie ich in meinem damaligen ich sage jetzt mal darauf reagiert hätte.

00:47:30: Wie flink bist du?

00:47:32: Wie schnell rennst du?

00:47:34: Das habe ich jetzt mal gemessen von dem Jahr glaube ich.

00:47:38: da ist mein Bruder.

00:47:40: also es ist jetzt vielleicht nicht das genauste wie wir es gemessen haben.

00:47:44: Aber ich hab ja hier so einen kleinen Opel, so einen Opel-Wox, so einen Mikro-K.

00:47:47: Und da ist er mal eingestiegen und ich bin im Auto nebenher gerannt.

00:47:51: Da war ich, glaube ich, siebenundzwanzig kmh schnell.

00:47:54: Also ich komme so mit mir.

00:47:56: ehesgut auf jeden Fall.

00:47:57: Jetzt will ich jetzt mal sagen.

00:47:58: Okay, okay, okay.

00:48:01: Ja, siehst du dich schon irgendwie bei FIFA als Karte?

00:48:08: Oder würdest du lieber mit dem Tennis weiter machen als Fußball?

00:48:12: Fußball habe ich ja jetzt auch gehört, ich bin ja nicht mehr am Freien.

00:48:16: Das ist seit letzten Jahr so, weil Fußball mir irgendwie nicht mehr Spaß gemacht hat, weil es ja nicht mehr ganz dasselbe war meiner Meinung nach.

00:48:25: Hat sich halt einfach geändert für mich.

00:48:28: Und genau deswegen bin ich vom Fußball zum Tennis wegen meiner besten Freundin Mia Weißer.

00:48:34: Mia Weißer, du bist letztens auch schon Thema gewesen bei eins wie sieben Jahr.

00:48:39: Ja, mir weiß es überall bekannt.

00:48:41: Also, wenn... das ist schon wirklich verdächtig.

00:48:46: Sie schleichen sich hier einfacherweise.

00:48:50: Ja, eh... Nee, durch mir ist ja meine beste Freundin, würde ich jetzt mal behaupten.

00:48:54: Also, das Mädchen, was ich alles sagen kann, ohne Angst zu haben, dass es irgendwo anders an ein anderes Mädchen geht.

00:49:01: Weil, wenn du mit einem Mädchen was erzählst, geht es eigentlich ans nächste Mädchen.

00:49:04: Ja.

00:49:05: Bei ihr weiß ich auf jeden Fall, dass alles sicher ist und die weiß alles eigentlich über mich, genauso wie Nico.

00:49:11: Nico reißt noch ein bisschen mehr, weil ich kann ja nicht mit mir über irgendwelche... Jungs-Themen reden, genau.

00:49:18: Was wäre so das Unangenehmste, was du mit ihr besprechen könntest?

00:49:22: Ja, was halt so nur Jungs können.

00:49:26: Also mit mir habe ich auch schon mal über sowas geredet.

00:49:29: weil man ist ja nicht mehr jetzt kein kleines Kind oder so, ist ja jetzt kein krasses Thema oder so, aber wenn es jetzt über irgendwas komisches geht, sage ich jetzt mal in dem Thema, ich könnte trotzdem mit ihr darüber reden, aber da sage ich, red ich lieber mit Nico als Junge, der ist vielleicht besser nachvollziehen kann drüber.

00:49:47: Ja, aber um Thema Tennis nochmal, durch Miga weiß ich, bin ich zum Tennis gekommen, weil die mir angeboten hat.

00:49:54: kommen wir mit zum Tennis mit ihrem Vater Jens weiße mit dem ich auch super mich verstehe ganz toller Kerl und der hat mir auch Tennis dann beigebracht.

00:50:04: ein halbes Jahr lang glaube ich war ich vereinslos dann Tennis spielen mit ihm und es lief gut.

00:50:10: ich bin schnell besser geworden und bin dann in dem Verein und war da auch nicht direkt der schlechteste.

00:50:16: und da spielen ja manche schon sechs Jahre und so und ich bin nach einem halben Jahr schon.

00:50:22: Also es gibt Franz und Anton, die, ich würde sagen, das kommt halt drauf an, ob ich einen guten schlechten Tag habe.

00:50:27: Franz ist auf jeden Fall deutlich besser als ich.

00:50:31: In jeder Hinsicht.

00:50:32: Und Anton ist so auf meinem Level.

00:50:35: Und ich würde sagen, der Rest des Vereins ist, sorry an alle, die aus meinem Vereins das vielleicht sehen, sind, würde ich jetzt mal behaupten unter mir, sag ich jetzt mal.

00:50:46: Und das halt in der schnellen Zeit.

00:50:50: Zum Beispiel wollte ich jetzt diese Woche mit Jens alleine Tennis spielen gehen, weil er mir noch immer was beiwählen kann.

00:50:56: Der ist ja umwelten besser als ich.

00:50:58: Und ja, genau.

00:51:01: So bin ich zum Tennis auf jeden Fall gekommen.

00:51:03: Wer

00:51:03: ist dein Lieblingstennis-Spieler?

00:51:09: Eine Frage, die kann ich tatsächlich schwerer antworten.

00:51:13: Ich spiel zwar Tennis,

00:51:15: aber

00:51:16: ich schaue es nicht so oft.

00:51:19: Ich habe mal einen Match geguckt.

00:51:22: Und ich bin ja jetzt noch nicht so lange beim Tennis dabei, aber ich weiß,

00:51:27: ich

00:51:27: habe mal ein Spiel geguckt und ich fand es irgendwie... Ich habe mir immer gedacht, ich würde jetzt sehr gerne selber spielen und dann habe ich halt Fernsehen ausgemacht und bin selber spielen gegangen.

00:51:37: Weil wenn ich sehe, wie gut die sind, denke ich mir, okay, ich gehe jetzt trainieren, weil... Ich

00:51:42: will besser werden als ich.

00:51:42: Ich will auch so krass sein.

00:51:45: Ja.

00:51:46: So ein Alexander Zverev, Carlos Alcaraz.

00:51:50: Ja, Ser... Ja, der sagt mir was.

00:51:53: Vom Namen her, von dem habe ich das Spiel ja auch geguckt.

00:51:58: Ich weiß nicht mehr, um welche Preise es da ging, aber da habe ich das Spiel acht Stunden geguckt und das war richtig spannend.

00:52:06: Stunden hast du

00:52:06: ein Tennis-Spiel geguckt.

00:52:07: Ja, so was geht ja richtig lange.

00:52:09: Das kann richtig

00:52:10: lange gehen.

00:52:11: Also mein längstes Tennis-Spiel, was ich bis jetzt hatte, waren vierundhalb Stunden oder so.

00:52:16: Oh, das kann schon echt heftig lang gehen.

00:52:19: Okay, okay.

00:52:20: Wer dein Traum will, mitten?

00:52:23: Ein Traum, der nicht in der Füllung gehen wird, glaube ich.

00:52:26: Warum zweifelst du?

00:52:29: Weil ich nicht jetzt sagen kann, dass ich jeden Tag jetzt trainieren gehen kann.

00:52:35: Weil ich habe jetzt Ausbildung, Berufsschule, ich muss mich konzentrieren, die Ausbildung durchzukriegen und so weiter.

00:52:40: Weil es natürlich um... Ich habe ja jetzt meine Zukunft, ist so gesagt, jetzt schon geschrieben, mit dem Weg, den ich eingeschlagen habe.

00:52:47: Und das Tänzt halt einfach nicht dabei, als Profi, sag ich jetzt mal.

00:52:50: Und deswegen werde ich da jetzt auch nicht so viel Zeit investieren, da der Beste zu wären, den es gibt, oder so.

00:52:58: Genau.

00:52:59: Okay.

00:52:59: Jeder seins.

00:53:00: Aber ich sage trotzdem, man sollte nie daran zweifeln, weil jetzt überlegt immer, du spielst zähn ist und jemand sieht, du hast eine tolle, du hast tolle Schläge drauf, du kannst die Beilwechsel gute managen und deine Rückkante ist auch nicht gerade die schlechteste.

00:53:20: Jetzt kommt jemand zu dir, sagt Maurizio, ich möchte dich unter Vertrag nehmen.

00:53:25: Mit einem Jahresgehalt von zweihundertfünfzigtausend

00:53:29: Euro.

00:53:29: Ja, da will ich natürlich die Zusehung an.

00:53:30: Wolltest

00:53:30: du alles stehen und liegen lassen und die einzige Vorsetzung ist, direkt nach England zu ziehen?

00:53:37: Oh, das ist eine krasse Frage.

00:53:40: Also, ist eine sehr, sehr schwere Sache tatsächlich, weil in unserer Firma... Ich will ja auch ein Meister machen und den muss ich mäßig machen, weil mein Opa und meine zwei Großonkel jetzt die Firma an die nächste Generation übergeben und die wollen natürlich eine Rente, aber die Firma braucht ein Meister im Unternehmen und den will ich ja machen.

00:54:05: Das heißt, ich bin die Ablösung so gesagt und ja, aber ich glaube, wenn jetzt jemand zu mir kommt und sagt, so ein Jahresgeld mit einem Vertrag und weiß ich nicht was, dann würde meine Familie komplett hinter mir stehen und sagen, ja mach und dann würde ich auch sofort zusamm.

00:54:23: Also besonders meine Mutter würde sagen, sagt meine Mutter eh immer.

00:54:28: Die hat gesagt, du musst nicht in die Firma, du kannst machen, was du willst, mach dein Ding so, Hauptsache du bist glücklich, unterstützt dich und fertig, hat sie bei meinem Bruder jetzt auch gesagt, der ist mehr so Autohaus selber und so, der ist da nicht so filmarmäßig, sag ich jetzt mal.

00:54:45: Ähm, ja, wir werden sehen.

00:54:48: Aber wenn so was kommen würde, würde ich auf jeden Fall zusagen.

00:54:51: Ja, also, da gäbe es keine zwei Meinungen.

00:54:53: Ja.

00:54:54: Und dann holen wir den ATP-Totinierer.

00:54:56: Aber hallo.

00:54:57: Also, Mexico Peking jetzt die Nacht auch wieder.

00:55:01: Ich glaube jetzt ist die Nacht unserer Finale.

00:55:03: Wir leben in der Zeit September, in der September.

00:55:06: Deswegen, vielleicht ist das Ganze ein bisschen verzehrt um zwei Monate bei euch.

00:55:11: Nee, krass, dass du auch dann doch in der Hinsicht Tennis in Erwägung ziehen würdest, aber wer würde das nicht machen?

00:55:17: Das ist gleich wie beim Fußball, beim Dat.

00:55:19: Würdest du auch Dat, wie findest du diesen Sport, wenn wir?

00:55:22: Dat, ne.

00:55:24: Alles klar.

00:55:25: Damit ist das Thema auch ganz gut.

00:55:28: Also wir haben in der Firma eine Dat-Scheibe und da bürfen wir vielleicht mein Dat rein.

00:55:32: und aber nicht, dass ich jetzt sage, ja, voll geiler Sport mache ich gerne, weil das ist ein Stichsport und

00:55:39: Tennis auch.

00:55:40: Nee.

00:55:41: Also unter anderem Bewegungssport?

00:55:43: Also ich muss tatsächlich sagen, wenn ich jetzt entscheiden müsste zwischen was ist anstrengender Tennis oder Fußball, bei Fußball hast du eine Position.

00:55:52: Wenn der Ball gerade vorne in Bewegung ist, dann kannst du hinten ein bisschen warten, was jetzt passiert und vorbereiten.

00:56:01: Bei den Tennis geht es hin und her die ganze Zeit, dann wird man in die Ecke da rechts gespielt, dann musst du in die Ecke links rüber sprinten.

00:56:08: Und wenn ich jetzt sagen müsste, was anstrengend ist, Tennis, wenn ich sagen müsste, auf neunzig Minuten, weil Fußball geht ja keine Vierundhalb Stunden, da würde ich dann sagen, wieder ist Fußball anstrengend auf neunzig Minuten, weil am Anfang des Spiels, es kommt halt auch drauf an, wie das Tennis Spiel verläuft.

00:56:31: Es kann doch sein, dass... Ein Satz oder ein Punkt kann ja mal, wenn es scheiße läuft, eine halbe Stunde gehen.

00:56:38: Ja.

00:56:39: Teilwechsel,

00:56:40: Teilwechsel, Teilwechsel.

00:56:41: Genau.

00:56:41: Und dann wird es natürlich, dann ist es ein halb vorm fünfzehn Minuten das anstrengende, als ein ganzes Fußballspiel.

00:56:46: Es kommt halt drauf an.

00:56:47: Aber wenn ich jetzt sagen müsste, overall und ein gesamtes Tennis Spiel, dann Tennis.

00:56:54: Aber es kommt halt drauf an, wie der Verlauf ist.

00:56:56: Weil bei Fußball ist ja festgelegt, wie lange es geht.

00:56:58: Beim Tennis bis zum Ende wäre...

00:57:00: Gewinnt.

00:57:00: Wer die zwei oder drei setzte.

00:57:02: Beim

00:57:03: Fußball ist er nicht so, ja, wer als erst drei Torer, sondern neunzig Minuten und fertig.

00:57:07: Genau.

00:57:07: Nee.

00:57:08: Okay.

00:57:09: Das ist schon mal sehr gut gesagt von dir.

00:57:13: Wie gesagt, im Grunde genommen, jeder Sport ist gleich bloß, was ich nicht als Sport ansiehe.

00:57:17: Und ich hoffe, ihr auch nicht.

00:57:19: Beziehungsweise, wenn es so ist, wenn ihr das so nicht seht, dann ist es so, dann macht sich jeder seine eigene Meinung.

00:57:24: Schach.

00:57:26: Ja, Schach ist kein Schach.

00:57:27: Schach ist für mich kein Sport.

00:57:29: Das ist... Am Tisch sitzen.

00:57:31: Also es ist

00:57:32: vielleicht...

00:57:33: Hier im Kopf bringst du den Sport, sag ich jetzt mal.

00:57:37: Aber das war's dann auch.

00:57:38: Das

00:57:38: war's, ja.

00:57:40: Also es ist...

00:57:42: Bei einem Tennis muss ich auch denken.

00:57:44: Wenn ich sehe, der Gegner ist jetzt hinten links.

00:57:48: Da muss ich jetzt nachdenken, spiel ich den entweder long line rechts oder mache ich einen stopp vorne ans netz, muss ich ja auch nachdenken.

00:57:56: Jetzt nicht so krass wie beim Schacht, da kommt sie auf jeden Zug an und muss gucken, was der Gegner genau macht.

00:58:00: Aber du sitzt halt, also es ist jetzt nicht so sport, sag ich jetzt mal.

00:58:06: Nein, also wie gesagt, das dürfte auch in meiner Hinsicht nicht als Sport gelten und never ever, also auf gar keinen Fall.

00:58:14: Nee, aber... Wir werden schon wieder sehr weit vom Thema weg kommen oder wir kommen gerade gleich vom Thema weg.

00:58:22: Noch mal das Thema Mobbing ärgern etc.

00:58:27: Du bist jetzt in der Hinsicht, siebzehn Jahre alt.

00:58:31: Hast du irgendwie noch mal Angst?

00:58:34: Wenn du jetzt sagen würdest, Kai zieht jetzt weit weg und du könntest ihn nicht mehr hören.

00:58:40: Dass du in unten, dass du Glück vollkriegst.

00:58:46: Tatsächlich nein.

00:58:47: Hundertprozentig nein, weil erstens bin ich ja nicht mehr auf Kayang gewesen.

00:58:52: Das ist ja nicht so, dass ich jetzt seine Hilfe brauche oder dass er bei mir sein muss und dass ich mich gut benehme.

00:58:58: Wir haben in der siebten Klasse das erst mal ohne nicht mit in die Schule gekommen.

00:59:03: Da wird getestet, ob es funktioniert oder nicht.

00:59:05: Hat funktioniert und deswegen brauche ich in der Schule nicht mehr.

00:59:13: Im Arbeitsleben?

00:59:14: Ja, oder sowas.

00:59:15: Also ich brauche ihn für private Situationen und er ist ja auch mein Freund.

00:59:19: Ich mache ja auch gerne so einfach was mit ihm.

00:59:22: Aber so in der Schule, da ist ich ein Rückfallkrieg, hundertprozentig nicht, weil ich habe ja meine Lebensart jetzt hier.

00:59:28: Ich habe mein Charakter, der ist festgebaut.

00:59:30: Nur der Charakter zählt.

00:59:33: Ich habe meine Meinung und die ändere ich jetzt nicht einfach nur, weil Kai irgendwie wegziehen würde oder so.

00:59:41: Ich hab meinen Freundeskreis und passt auf jeden Fall alles.

00:59:46: Frage hat sich daher eher gewidmet, weil manchmal auch Anwesenheit vieles ausmachen kann.

00:59:50: Ja klar, aber in der Situation jetzt nicht.

00:59:54: Okay.

00:59:56: Ja, finde ich wie gesagt wirklich sehr interessant.

00:59:58: Deine Geschichte dazu, was mich aber noch wirklich sehr doll interessieren würde, ist deine Kindergartenzeit.

01:00:08: Kindergartenzeit.

01:00:09: Weißt du davon viel oder noch einiges?

01:00:11: Man

01:00:12: muss aber ein bisschen ganz tiefer...

01:00:14: Ein ganz klein wenig tiefer haben, ja.

01:00:17: Kindergarten, ja, also in der Kindergartenzeit habe ich jetzt keine schlechte Erinnerungen, dass ich da irgendwie mich scheiße benommen habe.

01:00:27: War da schon die Situation mit deinem Vater?

01:00:29: Ja, aber wir als Kinder haben davon noch nicht viel mitbekommen.

01:00:32: Okay, also da war noch nicht so...

01:00:33: Da war ich keine Ahnung, vier Jahre alt.

01:00:35: Mein Gedächtnis hat noch nicht mal richtig gearbeitet und da hat es... Da habe ich nicht viel aufgenommen zu Hause oder sowieso, aber dann ab sechs ging es los und da kriegt man was mit und dann passiert was und dann kam das Handeln dadurch.

01:00:57: Als du eingeschult worden bist, dann auch direkt alles wahrnehmen können, was sozusagen in deinem Leben dir in der Insel sich erstmal verschwiegen war.

01:01:11: Also, ja, also durch die Schuhe ist ja wie... also Kindergarten ist jetzt nicht wie Schuhe, kann man jetzt nicht sagen.

01:01:18: Aber mit dem Alter kannst du ja logischer denken, sag ich jetzt mal.

01:01:22: Und wenn ich dann zu Hause sehe, was passiert, dann ist ja für mich... dann nehme ich davon was auf und dann

01:01:29: hast du es auch direkt umwandeln können in den Frost, in der Hinsicht.

01:01:32: Genau, also es war viele verschiedene Arten von Gefühlen.

01:01:38: traurig, bütend, aggressiv.

01:01:41: Alles, also alles an den Gefühlen waren da.

01:01:46: Okay.

01:01:47: Ja, umso besser ist es, dass heutzutage das Ganze komplett aus dir raus ist.

01:01:51: Ja, zum Glück.

01:01:52: Dass man heute nicht mehr sagen muss, du wirst in deiner Sicht ein Problem kennt, weil so abgestempelt zu werden, das macht auch was mit einem, finde ich.

01:02:02: Ja, klar.

01:02:04: Hattest du auch schon mal in der Sicht auch Angst in der Schule?

01:02:07: dass du ins Gefängnis musst.

01:02:10: Nee, das ist jetzt nicht

01:02:10: so...

01:02:11: Also äh... Angst ins Gefängnis zu kommen oder so jetzt nicht.

01:02:15: Meine Mutter hat halt immer wieder gesagt, wenn du jetzt hier... Karo ein Kind verprühlt und dann... Karo bricht er sich den Arm an, oder so ein Scheiß, dann muss halt Mutter dafür aufkommen, weil da war ich ja noch jung und das halt... Aber dass ich jetzt irgendwie Angst habe auf... Damals war mir ja eher das Scheiß egal, also... Da haben mich die Konsequenzen damals nicht interessiert und ich hab einfach meinen Ding durchgezogen.

01:02:37: Wie sehr bist du deiner Mutter dankbar, dass auch sie dich nicht aufgegeben hat?

01:02:42: Sehr dankbar.

01:02:43: Ich könnte sogar sagen, dass alles was ich jetzt bin, habe ich meiner Mutter zu verdanken, sag ich jetzt mal, weil erstmal ist sie jetzt, ich würde nicht sagen, seit elf Jahren alleinerziehend, sondern sie ist schon seit fünfzehn Jahren alleinerziehend, weil mein Vater nie für uns da war.

01:03:06: Er war zwar zu Hause, aber er hat nie was gemacht, sag ich jetzt mal.

01:03:09: Hallo, Tschüss sozusagen.

01:03:10: Genau, Hallo, Tschüss.

01:03:11: Er hat viel saufen, die ganze Zeit noch.

01:03:14: Das war ja der Großproblem auch.

01:03:18: Und meine Mutter hat um uns gekämpft und gemacht und getan und alles gegeben, nur dass es uns gut geht, sag ich jetzt mal.

01:03:31: Meine Mutter hat ja auch, das ist ja auch krass, einen guten Job gehabt.

01:03:34: Auch wirklich gut Geld verdient, sag ich jetzt mal.

01:03:37: Und wegen mir musste sie den Job kündigen, weil sie zu oft von der Arbeit weggehen musste wegen mir zur Schule.

01:03:43: Und das ging nicht bei ihrer Arbeit und zur Schule war immer eine Stunde Weg oder so.

01:03:47: Und dann hat sie da gekündigt, wo sie wirklich gut Geld verdient hat.

01:03:50: Und hat dann in der Firma angefangen bei Nährlich.

01:03:53: Und da war das Gehalt am Anfang ist natürlich immer nicht so krass.

01:03:57: Ja, und dann haben... wir erstmal mit wenig Geld auskommen müssen und alleine zieht natürlich und unser Vater hat ja auch kein Unterhalt gezahlt heißt er hat kein Geld von sich irgendwie an den Staat gegeben für uns.

01:04:12: und dann hat meine Mutter auf sämtliche Sachen verzichtet und versucht uns glücklich zu machen.

01:04:19: zum Beispiel Wakeborn am Anfang.

01:04:20: Das hat vor zwei Jahren angefangen, da hatten wir auch noch nicht so Geld.

01:04:26: Krass jetzt.

01:04:28: Und da kostet mit Bord ausleihen, komplette Ausrüstung ausleihen und eine Doppelstunde pro Person.

01:04:35: Und ich meine, wir sind immer zusammengefahren.

01:04:37: Äh, zweiundsechzig Euro.

01:04:38: Also, hundertzwanzig Euro.

01:04:41: Genau, hundertzwanzig Euro.

01:04:44: Und wir sind ja auch nicht wenig Wagon gewesen, sondern jedes Wochenende zweimal oder so.

01:04:50: Das heißt, wir kommen auf gute... Fünfhundert Euro pro Monat, die nur fürs Break-Born weggehen und dafür hat sie verzichtet auf Sachen wie für sich oder mal auf einen krassen Urlaub gespart oder so.

01:05:02: Wir waren oft nur in der, was heißt nur in der Schweiz, aber wir waren in der Schweiz bei unserer Tante und nicht in Hotel oder so, dann halt bei ihr, weil und es ist ja dann für sie kein richtiger Urlaub gewesen natürlich, weil sie mussten trotzdem kochen und alles ist sauber und du hast im Hinter, es ist eigentlich Zuhause sei nur an einem anderen Ort, sag ich jetzt mal.

01:05:24: Ja.

01:05:24: Also klar, wir waren auch dann auf Bergen und haben Ausflüge gemacht und so weiter und du hast keine Arbeit, aber es war halt trotzdem Essen und so.

01:05:32: Es war trotzdem immer schön in der Schweiz, aber wenn es halt dann zu oft ist, das haben wir jedes Jahr einmal gemacht, ist da halt irgendwann so

01:05:38: eine reine Routine, als würde man da wohnen.

01:05:40: Genau, als wenn man wüsste, dass man da hingeht.

01:05:42: Ja.

01:05:43: Ja, und ja, den ersten richtig, den Urlaub waren jetzt in den Sommerfängen eigentlich mal wieder.

01:05:50: Wo wart ihr?

01:05:50: Nach sechs Jahren.

01:05:52: In der Türkei waren wir.

01:05:53: Wie war's?

01:05:55: Sehr, sehr, sehr schön.

01:05:56: Wir waren an Tantaya, genau.

01:06:01: Im Jajah.

01:06:03: Ich weiß gar nicht mehr, wie das Hotel heißt.

01:06:05: Sehr schönes Hotel.

01:06:08: Hast du einen Resort?

01:06:09: Ja, es war schon ein richtig fettes Hotel.

01:06:14: Wir machen ja gerne viel Sport und deswegen haben wir natürlich noch ein Hotel gekocht, wo man viel Sport machen kann und das Hotel hat Tennis angeboten, Volleyball, Wasserball, also auch wirklich Sportart.

01:06:26: Wir waren zehn Tage da, wir haben die ersten Tage Sport gemacht, fünf, sechs Tage und dann die restlichen vier.

01:06:35: war ich mehr so, wir haben dann eigentlich Freunde kennengelernt und dann war es mehr so, wir chillen mit denen, ein bisschen trinken oder so ein Scheiß.

01:06:43: Ja, das war auf jeden Fall ein sehr, sehr, sehr schönes Programm.

01:06:46: Wo kamen die Freunde her?

01:06:47: Aus welchem Ort?

01:06:48: Ja, aus welchem Bundesland?

01:06:50: Bundes, aus allen verschiedenen.

01:06:52: Also die Ängsten, das waren einmal Enya und Emma und Niklas und David.

01:07:02: Meine Freunde, die das jetzt sehen, die werden bei zwei Namen jetzt durchgucken.

01:07:09: Wieso?

01:07:11: Erzähl uns den Insider.

01:07:13: Ja, das kann ich eigentlich nicht erzählen.

01:07:17: Aber die wohnen in Schalke und... Oh,

01:07:20: Gelsenkirchen?

01:07:21: Gelsenkirchen.

01:07:21: Und die sind auch noch Fans?

01:07:23: Nee, nee, nee.

01:07:23: Die sind Schalke-Fans.

01:07:25: Ja.

01:07:27: Und die haben wir uns am besten verstanden, mit denen haben wir auch noch eine Snap-Gruppe und man redet mal ab und zu und so.

01:07:33: Eigentlich wollten wir auch mal zudelen.

01:07:35: Aber

01:07:36: die Zeit hat es noch nicht weggehen.

01:07:37: Genau, es ist natürlich sechs Stunden Fahrt, da müsste man es mal über einen Wochenende machen und findet mal einen Wochenende, also bei mir und meinem Bruder, die Vollzeit Robbie haben, mal einen Wochenende, wo man mal komplett frei hat.

01:07:48: Das ist natürlich schwer zu finden.

01:07:49: Das stimmt.

01:07:50: Ja, aber das waren so die engsten Freunde und der Rest war mehr so, die waren dabei, kein Kontakt mehr fertig.

01:07:57: Ja, das passiert leider im Leben, aber umso schöner ist es dann, wenn man neue Freundschaften aufbaut.

01:08:03: Genau.

01:08:03: ist am Anfang auch so gewesen, dass man gesagt hat, man vermisst die Teilweise, weil es war ja schön die Zeit und so.

01:08:16: Aber Zeit wundern und dann vermisst man die Person auch jetzt nicht mehr so krass.

01:08:20: Also ich sag jetzt nicht so, oh mein Gott, ich muss da unbedingt hin, weil ich die so sehr

01:08:23: vermisse.

01:08:24: Aber

01:08:24: es wäre schon schön, wenn man das mal irgendwie geplant kriegt, dass man sich da auf jeden Fall sieht.

01:08:29: Also.

01:08:31: Liebe Gelsenkirchen, Antaja, Türkei Flieger, Urlauber.

01:08:36: Berlin hat ganz viele Wohnungen.

01:08:38: Auch schöne Wohnungen.

01:08:40: Wer

01:08:40: weiß vielleicht.

01:08:41: Einfach mal herziehen und was Neues wollen.

01:08:45: Wir sind gerade bei deiner Lebensgeschichte zu deiner Mutter abgeschweift.

01:08:51: Würdest du oder hast du irgendwas im Hinterkopf, wie du deiner Mutter später im späteren Leben noch mal dafür dankst, was sie alles für dich und dein Bruder getan hat?

01:09:00: Na, alles was sie uns gegeben hat, zurückgegeben.

01:09:03: Also wenn sie jemals in die Probleme haben sollte, dann würde ich sagen, gebe ich hier alles zurück.

01:09:15: Also wenn sie irgendwas hat, wo sie sagt, ja da brauche ich Hilfe, da brauche ich Hilfe und so weiter und so fort, dann kriegt sie alles.

01:09:23: Sie machen was sie will, ich mach's für sie.

01:09:27: Und das sollten auch alle machen, die...

01:09:29: Kinder sind allgemein eigentlich.

01:09:32: man sollte seinen Eltern immer alles weil was die ausgeben auch an Geld und für ein tun was man gar nicht richtig mitkriegt als eigenen

01:09:40: berufnisse einfach über die Kinder stehen.

01:09:43: das ist ja so ein standardding dass du essen kriegst zum beispiel von deinen Eltern.

01:09:46: aber wenn ihr jetzt mal sagst ja mal nach Afrika oder so, die haben da kaum Essen oder so, dann das ist halt das, was ich auch immer sage.

01:09:56: Man vermisst halt erst was, wenn es halt wirklich weg ist.

01:09:59: Also man wertschätzt Sachen, die Standard sind erst, wenn sie halt wirklich nicht mehr da sind, sag ich mal.

01:10:06: Deswegen, alles nicht selbstverständlich nehmen, was Eltern machen und für alles dankbar sein und zurückgeben würde ich jetzt mal sagen.

01:10:15: Ja, auf jeden Fall.

01:10:16: Definitiv vor allem.

01:10:18: Die haben sich abgefehlt bei der Geburt.

01:10:20: Ja,

01:10:21: das auch.

01:10:21: Die

01:10:21: haben sich ordentlich abgequält sogar.

01:10:24: Neun Monate lang im Bauch.

01:10:26: Neun Monate und ist das wirklich der Wahnsinn also.

01:10:32: Liebe Mutti, liebe Mütter, eigentlich seid ihr die besten mit Fadern hinzu.

01:10:40: Genau.

01:10:41: Eigentlich.

01:10:42: Aber

01:10:43: sagen wir mal, Fadern ist geil.

01:10:44: Wir

01:10:44: müssen uns allgemein auf.

01:10:47: Und Kai, danke für das, wie sagt man, für's Dasein bei dir.

01:10:54: Das wäre sonst vielleicht auch ein ganz anderes Leben bei dir.

01:10:57: Das

01:10:58: könnte in einer ganz anderen Richtung sein.

01:11:00: Könnte sein, dass ich jetzt ganz woanders wäre.

01:11:02: Genau, aber das ist zum Glück nicht der Fall.

01:11:04: Genau so was ist.

01:11:05: Das

01:11:05: ist zum Glück nicht der Fall.

01:11:08: Ja.

01:11:08: Ich finde eine Geschichte echt berührend und auch wirklich sehr krass.

01:11:13: Vor allem man hört immer nur die Leute... die das Opfer waren, aber man hat auch nicht die Seite der Leute, die die Täter sind und was hinter diesen Geschichten steckt, beziehungsweise selten und um so dankbarer bin ich dir, dass du uns heute deine Geschichte hier beziehungsweise deine deine Schul-Karriere sozusagen erläutert hast.

01:11:35: Ja.

01:11:36: Und wie gesagt, zum Glück ist das Ganze jetzt so vom Tisch

01:11:39: mit dir.

01:11:40: Ja.

01:11:41: Alles vorbei, würde ich jetzt mal sagen.

01:11:43: Alles

01:11:43: vorbei, genau.

01:11:45: Vergangenheit ist Vergangenheit.

01:11:47: Auf jeden Fall und soll nicht mehr eigentlich aufgeholt werden, aber wir haben heute eine Ausnahme gemacht.

01:11:52: Ja, extra für euch.

01:11:54: Ja, ich sage dir ganz ehrlich, wir sind durch.

01:11:57: Ich habe keine weiteren Fragen mehr.

01:12:00: Ich glaube, wir alle konnten uns jetzt bei dir einmal, konnten bei dir in den Kopf gucken, sehen, okay, hinter dieser Person steckt er doch trotzdem.

01:12:12: Obwohl das Ganze alles so war, trotzdem ein lieber Kerl, der einfach Probleme hatte, sozusagen, sobald die Schule war, Tonneblick.

01:12:21: Sobald alles andere war, konnte man alle anderen Sachen

01:12:23: sehen.

01:12:24: Deswegen, also was ich auf jeden Fall sagen kann ist, dass man an alle dieses Hörn, dass nur weil eine Person früher mal scheiße war, so... Also klar, wenn die Person jetzt von der Woche richtig kacke gebaut hat, dann kann man nicht sagen, ja, sie hat sich geändert.

01:12:42: Aber wenn jetzt man was hört von der Person, was sie vor einem Jahr mal war oder so, kann sie sich trotzdem geändert haben, deswegen immer selber in dem Bild von der Person machen, bevor man nur von anderen sich die Meinung sagen lässt.

01:12:56: Ja genau, weil das hatte ich auch schon ganz oft, dass mir Sachen gesagt werden über eine Person, die eigentlich gar nicht... mehr so stimmen wie sie sind und dadurch unnötig wenn man jetzt zu mir kommen sagen würde und sagen ja ich habe gehört du warst früher voll scheiße.

01:13:13: deswegen will ich nichts mit dir zu tun haben.

01:13:14: das ist natürlich scheiße klar Vergangenheit und so weiter.

01:13:18: aber man kann sich immer ändern.

01:13:19: deswegen jeder Person immer eine zweite Chance geben wenn man die Möglichkeit hat.

01:13:24: definitiv jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient.

01:13:27: nobody is perfect das ist wirklich Das große Sprichwort in dieser Welt und diese Welt geht leider, muss ich persönlich sagen, dem Bach unter.

01:13:36: Ja.

01:13:37: Aber wir warten ab, wo das Ganze in den nächsten drei Jahren noch hingeht.

01:13:41: Ja, wir werden sehen.

01:13:42: Maurizio, eine letzte Sache habe ich noch nicht.

01:13:46: Und zwar, was ist so das, was du noch den anderen mitgeben kannst, die gemobbt wurden?

01:13:55: Die gemobbt worden sind.

01:13:58: Jeder der gemobbt wird, sagt ich nur, am besten einfach mal auf die Person, die dich mobbt, direkt zugehen, weil die meisten haben Angst, was da ging zu sagen.

01:14:09: Und ich glaube, wenn mir damals, so wie Florian zum Beispiel, also das ist jetzt nicht das beste Beispiel, aber der ist auf mich zu mir gegangen, hat gesagt, lass es mal oder du kriegst Stress mit mir.

01:14:21: So, und man sollte sich nicht so unterdrücken lassen.

01:14:25: Und man soll sich auch Hilfe suchen, sag ich mal.

01:14:29: Also, dass man nicht nur zu seinen Eltern geht und zu Hause sagt, was scheiße ist, sondern zu den Lehrern geht und sagt, das und das gefällt mir nicht und das ist kacke.

01:14:38: Und dann klar, weil mir jetzt jetzt damals auch Lehrer mit mir geredet und mich hat es nicht interessiert.

01:14:47: Aber auf jeden Fall Leute, die gemobbt werden, immer auch versuchen Freunde zu finden, weil wenn man nicht alleine ist.

01:14:54: Ich habe immer nur Leute gemobbt, die alleine waren, um dass da nicht irgendjemand neben steht und mir dazwischenredet und sagt, ja, geh mal weg oder kommen wir gehen, weißt du?

01:15:04: Und sie da wegzieht, weil wenn ich jemanden gemobbt habe, hört die mir natürlich zu und geht nicht einfach weg.

01:15:09: Und wenn da jetzt jemand ist und sagt, ja, kommen wir gehen mal auf Toilette oder so, dann geht die natürlich mit, weißt du?

01:15:15: Deswegen immer jemanden suchen, mit dem man auch über alles reden kann.

01:15:18: Und ja, genau.

01:15:20: Alles klar.

01:15:21: Dann... Ihr habt es gehört.

01:15:23: Sucht euch jemanden, mit dem ihr darüber sprechen könnt.

01:15:26: Und dann ist das Ganze auch vielleicht ein guter Anfang.

01:15:30: Ja,

01:15:31: Mauriz, ich danke dir sehr fürs Kommen.

01:15:34: Wir sind wirklich durch.

01:15:35: Wir haben viele interessante Einblicke gehört von dir.

01:15:40: Und für dein weiteres Leben auf jeden Fall alles Gute.

01:15:44: Komm gut auf jeden Fall.

01:15:46: Weiterhin so durch, wie du es bis jetzt machst.

01:15:50: Das lässt er einfach ganz weit hinter dem, was wir euch jetzt sehen.

01:15:53: Vergangenheit ist

01:15:53: Vergangenheit.

01:15:54: Genau, dabei bedanke ich mich jetzt sehr bei euch für die allererste Staffel mit sechs plus einer Folge.

01:16:01: Es war wirklich sehr herzerreißend, sehr informativ, vor allem heute sehr interessant, auch hinter einige Sachen zu gucken, wie zum Beispiel aus Staffel R. ist Folge zwei mit Daniel hinter seiner Torwart-Karriere.

01:16:19: oder Suchten eines Menschen mit Yasmin.

01:16:23: Auf Freundschaft hat viel eine große Rolle gespielt, auch mit Mia und auch mit Maurizio.

01:16:31: Und natürlich Staffel Folge eins rund um das Thema Fußball.

01:16:35: Wir hatten alles Mögliche dabei und auch Folge sechs ist es sogar um die Probleme der Jugend mit Timo.

01:16:45: Wie gesagt, ich kann mich nur dafür bedanken, dass ihr bis jetzt zugehört habt, zugeschaut habt, überall die Instagram- und TikTok-Kanäle.

01:16:53: Wir überhalten euch auf den Laufenden, ob es eine Staffel II geben wird.

01:16:56: Bis dahin wünsche ich euch alles Gute, bleibt gesund und irgendwann folgt uns einfach, kriegt ihr da alles weiter damit.

01:17:06: Ich sage bis dahin, haut da rein.

01:17:09: Tschüss!